Aktuell

Untersuchungen

Band 78
Häberle und Pfleiderer
Zur Geschichte, Machart und Funktion einer populären Unterhaltungsreihe

Häberle und Pfleiderer waren – nach Erfolgen im Stuttgarter Kabarettleben – in der Zeit des Nationalsozialismus und in den ersten Nachkriegsjahrzehnten die bekanntesten Vorzeigefiguren „schwäbischen Humors“. In dieser Studie wird der Weg des Duos vor dem Hintergrund sozial- und mediengeschichtlicher Konstellationen nachgezeichnet. In der Analyse der Produktionsbedingungen, des Inhalts und der Struktur ihrer Sketche wird […]

Studien und Materialien

Band 8
Wunsch-Bilder?
Frauen im nationalsozialistischen Unterhaltungsfilm

Stars wie Zarah Leander, Marika Rökk, Grete Weiser und Marianne Hoppe faszinierten das deutsche Filmpublikum der dreißiger und vierziger Jahre, sie standen für lockere, leichte Unterhaltung. Die Autorin geht der Frage nach, worin die Funktion von populären Komödien, Revuefilmen und Melodramen im NS tatsächlich bestand: Sollte das im Krieg hauptsächlich weibliche Filmpublikum nur vom trostlosen

Sonderbände und Kataloge

Zur Grenze
Ethnographische Skizzen

Auch ein Projekt über die Grenze erfährt sehr schnell die Grenzenlosigkeit des gesteckten Themas und die eigene Begrenztheit bei der Lösung der Aufgaben … Auch unsere eigene Fähigkeit zur Zusammenarbeit wurde heftig geprüft und stieß dabei immer wieder an Grenzen: an Grenzen der Kooperation, der Toleranz, des Interesses, der gemeinsamen Lust Grenzen zu überschreiten. So

Untersuchungen

Band 77
Die Entwicklung der deutschen Friedhöfe
von der Reformation bis 1870

Mit der räumlichen Trennung von Grabstätten und Kirchen, von Jenseits und Diesseits verändern sich ab dem 16. Jahrhundert Anlage und Gestaltung der Begräbnisplätze. Herausgelöst aus dem Kultischen, erfährt der neue Typus des außerörtlichen Friedhofs eine eigene Ästhetisierung. Am Beispiel deutscher Friedhöfe, die zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert angelegt wurden, zeichnet die Studie den Wandel

Sonderbände und Kataloge

Wendemarken
Zum Symbolumbruch in Ostdeutschland

Begleitbroschüre zu einer Ausstellung des Ludwig-Uhland-Instituts im Herbst 1991. Das Studienprojekt „Wendemarken“ versucht, sich dem Umbruch in Ostdeutschland anhand von Umbrüchen in der öffentlichen Symbolik zu nähern. Das Agieren mit Symbolen und die Diskussion über Symbole waren 1989/90 keines wegs nur das Steckenpferd einer Minderheit. Die „Realkämpfe“ dieser Zeit wurden von vielen auch in der

Untersuchungen

Band 76
Arbeiterkultur seit 1945 – Ende oder Veränderung?
5. DGV Tagung der Kommission „Arbeiterkultur“
vom 30. April bis 4. Mai 1989 in Tübingen

Wird Arbeiterkulturforschung mehr und mehr zur Reliktforschung? Die Literatur hierüber vermittelt ein differenziertes Bild. Bei der Alltagskultur ansetzende Untersuchungen zeigen, daß arbeiterspezifische Habitus- und Mentalitätsformen das „Ende der Proletarität“ überlebt haben. Und nicht wenige Traditionsstränge der historischen Arbeiterbewegungskultur finden sich – gewiß nicht unverändert – in Konzeptionen und Praxisformen der neuen sozialen Bewegungen wieder. Der

Sonderbände und Kataloge

Partykultur?
Fragen an die Fünfziger

50er Jahre – das wird gleichgesetzt mit Petticoat und Nierentisch, Gummibaum und Rock’n’Roll, Wiederaufbau und ,Wir-sind-wieder-wer‘ Freßwelle und Parties, auf denen man besseren Zeiten entgegenswingte. Doch ist die ungezwungene Fröhlichkeit, für die ‚Party‘ steht, wirklich so charakteristisch für die 50er Jahre? Wer hatte überhaupt etwas zu feiern? Welche Vorstellungen von den 50er Jahren sind mit

Studien und Materialien

Band 7
„In einer Nazi-Welt lässt sich nicht leben“
Werner Gross – Lebensgeschichte eines Antifaschisten

Werner Gross – Lebensgeschichte eines AntifaschistenPeter Härtling schrieb 1987 an den Autor dieses Buches: „Ich habe Werner Gross flüchtig durch Fritz Ruoff gekannt, wie auch einige andere Nürtinger, die als Kommunisten während der Nazi-Zeit verfolgt wurden. Sie haben recht, die Kultur spielte für diese Menschen eine zentrale Rolle. Sie stillte ihren Hunger, verlieh ihnen Kraft

Studien und Materialien

Band 6
Schreinerei Boos
Lebensspuren in Sachzeugnissen

Eine interpretierende Dokumentation der Hinterlassenschaft eines unzeitgemäßen ZeitgenossenIm Jahr 1987 wurde dem Museum für Volkskultur in Württemberg eine komplette Schreinerei angeboten. Sie entpuppte sich als eine Werkstatt, deren Werkzeuge überwiegend aus dem 19. Jahrhundert stammen. In der vorliegenden Untersuchung werden nicht nur diese Arbeitsmittel dokumentiert und mit zahlreichen Bildern vorgestellt. Frank Lang gelingt es darüber

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