Unvergessen ist mir mein spontanes Schmunzeln, als ich in Ingeborg Weber-Kellermanns 1969 bzw. 1971 ausgestrahlte Sendereihe des Hessischen Rundfunks über „Deutsche Volkskunde“ zum ersten Mal diesen hochgewachsenen eloquenten „Volkskundler“ Hermann Bausinger mit scheinbarer Leichtigkeit über die Tübinger Fasnachtsforschung reden hörte. Auch nach mehrmaligem Sehen ist der Film ein Genuss! Wie souverän und ansprechend Bausinger das Fach und seine Anliegen hier darstellte! Vorher gab es vornehmlich Zettelkästen, Großprojekte und sehr ernste Professoren zu sehen. Der Aufbruch unseres Faches zu neuen Horizonten scheint sich allein durch die Performanz Bausingers im Film anzukündigen.
Ich trauere mit der Familie Bausinger und mit den Kolleg:innen des LUI, dass Hermann Bausinger nun nicht mehr unter uns weilt. Und ich freue mich unbändig über das, was er an Aufbruch und neuem Denken in unserem Fach ermöglicht hat.
Michaela Fenske, Würzburg 4. Dezember 2021
Ich trauere mit der Familie Bausinger und mit den Kolleg:innen des LUI, dass Hermann Bausinger nun nicht mehr unter uns weilt. Und ich freue mich unbändig über das, was er an Aufbruch und neuem Denken in unserem Fach ermöglicht hat.
Michaela Fenske, Würzburg 4. Dezember 2021