Sonderbände und Kataloge

Sonderbände und Kataloge

Prädikat wertlos
Der lange Streit um Schmutz und Schund

So alt wie die Produkte und Formen populärer Unterhaltungskultur sind Vorwürfe und Angriffe gegen sie: „Schmutz und Schund“ war ein Stempel für Groschenhefte, Comics, Kino und Fernsehen, der diesen Medien unmittelbar nach ihrem Erscheinen aufgedrückt wurde. Wenngleich unter anderer Bezeichnung, findet die Abklassifizierung von bestimmten Medien und Unterhaltungsformaten bis in unsere Zeit statt. Vor allem […]

Sonderbände und Kataloge

Fehlalarm
Y2K und andere Apokalypsen

Den Vorbereitungen auf physische und metaphysische Fährnisse der „Jahrtausendwende“ folgte kaum eine Nachbereitung. Dabei blieben durchaus einige Fragen offen, zum Beispiel: Wer hat eigentlich wem vor dem 1.1.2000 einen Hang zur Endzeitstimmung attestiert, und wozu dienten solche Zuschreibungen? Hätten die Befürchtungen vor dem Computercrash 2000 und die christliche Apokalyptik etwas miteinander zu tun? Und was

Sonderbände und Kataloge

Volkskunde
Von der Altertumsforschung zur Kulturanalyse

Einführung in eine Wissenschaft – normalerweise stellt man sich das ungefähr so vor: Da ist ein Haus, von außen hat es schon oft gesehen, und eine vage Vorstellung hat man auch von dem, was drin ist. Aber nun schließt einer auf, führt durch die klar gegliederten Räume, durch fünf oder sieben oder auch zwanzig –

Sonderbände und Kataloge

Kleine Gypse
Wohnzimmerrezeption anktiker Plastik

Gottfried Korff: Notizen zum Projekt „Kleine Gypse“ Lars Petersen: Zur Technik der Herstellung von Gipsabgüssen Haluk Akinci, Alexander Föll, Mascha Ohlwein, Ingo Teegen: „…naturlich wegen dieser perfekten Form“. ÜberlieferungssituationenLars Petersen, Nicola Zwingmann: Kleine Gypse der Antike Christine Bischoff, Simone Lipski: „Reizend, faßlich, transportable“. Gemmen als unversehrte Zeugen der Antike und Vorläufer der „Kleinen Gypse“ Anke

Sonderbände und Kataloge

Das Outfit der Wissenschaft
Zur symbolischen Repräsentation akademischer Fächer

Begleitband zur Ausstellung im Haspelturm des Tübinger Schlosses vom 24. April bis 1. Juni 1998. Ein ungewohnter Blick auf die Universität. Wer ein akademisches Fach studiert, eignet sich nicht nur spezielle Wissensbestände an, sondern wird auch in ein Wertesystem und einen Verhaltensstil eingeführt. Dieser „Geist des Faches“ verkörpert sich auch in scheinbaren Äußerlichkeiten – in

Sonderbände und Kataloge

Schwabenbilder
Zur Konstruktion eines Regionalcharakters

Der Begleitband zur Ausstellung über Schwabenbilder ist eine eigenständige Veröffentlichung, die der aufregenden Frage nachgeht, ob es das Schwäbische überhaupt gibt oder ob der Schwabe eine Erfindung des Schwäbischen Albvereins sein könnte. Die Frage der mentalen Zurichtung durch äußere Zwänge und Lebensumstände werden ebenso gestellt wie das Problem der Musealisierung des Schwaben. Welche Zukunft hat

Sonderbände und Kataloge

Spiegelbilder
Was Ost- und Westdeutsche erzählen

Anfang 1992, als die Meldungen über Beziehungsprobleme zwischen den staatlich vereinten Ost- und Westdeutschen nicht nachließen und es immer deutlicher wurde, daß abnehmende Fremdheit sich bei vielen in zunehmende Befremdung über die jeweils anderen Deutschen äußerte, machte sich eine Projektgruppe des Ludwig-Uhland-Instituts auf den Weg: Auf Parkbänken, an Kundenschaltern, in Zugabteilen, an Theken und an

Sonderbände und Kataloge

Ums Leben sammeln
Ein Projekt

Sammeln und Aufheben sind Darstellungsmittel des Selbst geworden, vor allem dort, wo sich das Individuum zu Zentrum der Lebensentwürfe gemacht hat. „Identität“ und „Musealisierung“erscheinen eng verbunden. Der Projektband überprüft diese Zeitdiagnose. Er analysiert insbesondere das ganz gewöhnliche, oftmals unauffällig in den Alltag integrierte Sammeln – und kommt sehr unterschiedlichen Motivationen auf die Spur, die das

Sonderbände und Kataloge

Blick-Wechsel
West Ost Beobachtungen der Alltagskultur

Das „Anderssein“ von Ost- und Westdeutschen – oder besser: dessen Wahrnehmung und Interpretation – ist das Thema dieses Buches. Seine Beiträge sind das Ergebnis eines gemeinsamen Studienprojekts des Ludwig-Uhland-Instituts für empirische Kulturwissenschaft der Universität Tübingen und des Instituts für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin. Vom Frühjahr 1991 bis Sommer 1992 wurden dabei Lebenswege und

Nach oben scrollen